Laufende Projekte

Workshopteilnehmerinnen © Georgina Nitzsche/FoG

Mädchen in Kigali, die am "Kicken für die Versöhnung!" - Projekt teilnehmen.

Ruanda: "Kicken für die Versöhnung!"

Ein Frauen ohne Grenzen Mädchen Projekt in Kigali

Selbstsicherheit, Kompetenz und Traumabewältigung durch Sport


1994 eskalierte der Konflikt zwischen der Tutsi Minderheit und der Hutu Mehrheit in Ruanda – der weltweit größte Genozid seit dem zweiten Weltkrieg begann. Heute versuchen Hutus und Tutsis wieder Seite an Seite zu arbeiten, das Trauma, die tiefliegenden Gefühle von Hass, Ressentiment und Resigantion zu überwinden.

Das Durchschnittsalter der ruandesischen Bevölkerung liegt bei ca. 18 Jahren. Die Jugend steht vor der verantwortungsvollen Aufgabe, das Land zu stabilisieren, in eine sichere Zukunft zu führen. Frauen haben im Wiederaufbau, in der Friedensarbeit und im gesellschaftlichen Heilungsprozess eine ganz spezielle Rolle eingenommen.

Frauen ohne Grenzen starten das Projekt „Kicken für die Versöhnung“ in Kigali. 160 Mädchen werden trainiert und tragen so zu einer friedlichen, modernen Zivilgesellschaft in ihrem Land bei.Sport ist ein wichtiges Instrument zur Vergangenheitsbewältigung.
Durch den Aufbau von Mädchen Fußballteams und die Erarbeitung eines eigenen Trainingshandbuchs starten wir ein Modellprojekt, das neben Fußball vor allem auf Selbstbewusstseins – und Selbstsicherheitstraining und Traumbewältigung fokussiert.
Das gemeinsame Training von Hutu und Tutsi Mädchen ist einzigartig und nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung, sondern auch ein Investment in die Zukunft der Jugend Ruandas.


Dank der großzügigen Unterstützung des österreichischen Sports für die Ausrüstung, können die Mädchen in professionellen Fußballoutfits in Kürze die Fußballfelder Kigalis erobern.


Am 13. Juni 2006 wurde das Projekt gemeinsam mit Innenministerin Liese Prokop, Staatssekretär Karl Schweitzer und dem Botschafter für die Republik Ruanda, Eugene-Richard Gasana, vorgestellt. Klicken Sie hier für mehr Informationen und Fotos.


Dieses Sportempowerment Projekt, an dem 160 Mädchen teilnahmen, wurde bereits beendet. Bitte lesen klicken Sie hier, um Auszüge aus einem Gespräch mit Emertha Uwanyirigira, einer der Trainerinnen in Kigali, zu lesen.
Lesen Sie hier einen Artikel aus der Tageszeitung „Kurier“ zum Projekt.

Spendenkonto:
Frauen ohne Grenzen, BA-CA, BLZ 12.000, Kto.-Nr. 52085 371 104, Verwendungszweck: Ruanda - Kicken

 
 

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