Ein Plädoyer für eine Politik des emotionalen Durchbruchs
Gastkommentar von Edit Schlaffer, Die Presse, 9. April 2010
Medium: Die Presse
Nadia al Sakkaf, Jemen, ist in einem männerdominierten Land die einzige Chefredakteurin. Der Jemen sei vor Al Kaida zu retten, meint sie. Ein Gespräch mit Livia Klingl.
Medium: Kurier
Frauenorgansationen wollen Extremismus und Terrorismus die Stirn bieten. SAVE in der Tageszeitung "Die Presse"
Medium: Die Presse
Über die zweite Globale SAVE Konferenz im Februar 2010 in Wien.
Medium: Kurier
Anmerkungen zum internationalen Frauentag im Kontext der Terrorprävention: Eine globale Mütterbewegung gegen den gewalttätigen Extremismus kämpft für eine neue Friedensarchitektur. Ein Kommentar der Anderen von Edit Schlaffer
Medium: Der Standard
derstandard.at/1267743429062/Kommentar-der-Anderen-Frauen-als-Fruehwarnsystem
Im Schatten der Unterdrückung entsteht in Saudi Arabien eine neue Schicht gebildeter junger Frauen, die künftig viele Traditionen aufweichen könnten. Eine Studie sammelte Stimmen einer Generation im Aufbruch.
Medium: Der Standard
Die Sozialwissenschafterinwurde für ihre Anti-Terrorplattform "SAVE-Sisters Against Violent Extremism" zu einer der "21 Leaders of the 21st Century" gekürt
Medium: dieStandard
diestandard.at/1266279037850/Edit-Schlaffer-Grosse-Leistung-in-kleinen-Schritten
Die Soziologin und Feministin Edit Schlaffer erklärt, wie sie sich die ideale Partnerschaft zwischen Mann und Frau vorstellt, warum Kinder Orientierung und keine ängstlichen Eltern brauchen, weshalb Konflikte der Motor für Veränderungen sind und wie sie zwischen Jemen und Indien den Terrorismus an der Wurzel packt: in den Familien.
Medium: Die Presse am Sonntag
diepresse.com/home/leben/mensch/539556/index.do?from=suche.intern.portal
Ein Gastkommentar von Edit Schlaffer in der österreichischen Tageszeitung "Die Presse"
Medium: Die Presse
Neha Bhayana, Hindustan Times
Mumbai, November 24, 2009
Am 26. November vor einem Jahr wurden 166 Menschen bei einer Terrorserie in Mumbai getötet. Frauen ohne Grenzen, eine internationale Forschungs- und Lobbying Organisation, reiste nach Mumbai, um vor Ort Opfer und Überlebende zu treffen. Die Sozialwissenschaftlerin Dr. Edit Schlaffer, die Frauen ohne Grenzen 2002 in Österreich gründete, sprach mit Hindustan Times über ihre Pläne Frauen, Studierende und Opfer der Anschläge zu versammeln, um den Terror zu bekämpfen.
Warum sind Sie nach Mumbai gekommen?
Vor einem Jahr – als die Terroranschläge in Mumbai begannen - haben wir in Wien die Frauen-Anti-Terror Plattform „Sisters Against Violent Extremism“ gegründet. Damals beschlossen wir, dass wir nach Mumbai kommen würden, um mit den Überlebenden zu sprechen und über die Folgen des Terrors informieren.
Terror-Anschläge betreffen Frauen und Männer gleichsam. Warum glauben Sie, dass gerade Frauen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Terror spielen sollten?
Frauen sind als Mütter und Erzieherinnen tiefer in den Gemeinschaften verwurzelt. Sie sind die wahren Autoritäten an der Basis und können die junge Generation erreichen. Wir haben mit vielen Müttern von Jihadis gesprochen. Die meisten von ihnen sahen kommen, dass ihre Söhne in die Fallen extremistischer Ideologien tappten, aber wollten es entweder nicht wahrhaben oder wussten nicht, was sie dagegen tun könnten. Frauen sollten Alarm schlagen, wenn sie merken, dass ihre Söhne, Männer und andere Familienmitglieder sich in extremistischen Ideologien verfangen.
Sind die Maßnahmen, die Indien zur Terrorismusbekämpfung setzt, Ihrer Meinung nach ausreichend?
Diese Anti-Terror-Maßnahmen betrachten das Problem von der falschen Seite. Ich denke, die Zivilgesellschaft muss sich mit der eigentlichen Ursache für Terrorismus befassen. Wir müssen erkennen, dass es Gefühle wie Diskriminierung, Entfremdung und Wut sind, die diese jungen Menschen für die falschen Botschaften extremistischer Gruppen empfänglich machen.
Was raten Sie den Überlebenden und den Angehörigen der Opfer vom 26. November?
Die Opfer der Terroranschläge in Indien sind vollkommen isoliert. Jeder und jede ist völlig auf sich selbst gestellt. Ich denke, sie müssen sich gegenseitig organisieren. Die Familien der 9/11 Opfer sind gut miteinander vernetzt. Dadurch sind sie eine wichtige Stimme in der US-amerikanischen Politik geworden.
Wie soll die Involvierung der Opfer gegen Terror helfen?
Wir brauchen die Stimmen dieser Menschen, die diese Tragödie erlebt haben, um die jungen Menschen zu erreichen. Wir brauchen ihre Geschichte, um die Terroristen direkt anzusprechen: Was bringt es, wenn sie die Menschen, die sie lieben, töten?
Was für Projekte plant Ihre Organisation in Indien?
Wir haben bereits die Kampagne „Students Against Violent Extremism“ in Lucknow und in einigen Schulen in Delhi gestartet. Die StudentInnen haben sich verpflichtet zu handeln, wenn sie sehen, dass ein/e FreundIn in in die falsche Richtung abdriftet.
Medium: Hindustan Times
Ende Jänner, Anfang Februar 2009 wurde SAVE - Sisters Against Violent Extremism, die erste weibliche anti-Terror Plattform, die Frauen ohne Grenzen im Dezember 08 in Wien gründete, in Indien gestartet: in New Delhi, Mumbai und Lucknow. Bitte klicken Sie hier, um eine Auswahl der erschienenen Artikel zu lesen.
Edit Schlaffer in einem Porträt über die Arbeit von Frauen ohne Grenzen und SAVE.
Medium: Kurier
Medium: BBC Worldservice
Medium: Die Presse
Medium: dieStandard
Ein Artikel von Mehru Jaffer, Frauen ohne Grenzen Team Mitglied, zur Konferenz "Muslims and the West: Living together - but how?", veröffentlicht in Kashmir Times.
Medium: Kashmir Times
www.southasianmedia.net/index_opinion.cfm?category=women&country=india#Faith%20in%20harmony
Ein Interview mit Ed Husain
Medium: Die Presse
www.diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/339135/index.do
Ein Artikel über die Arbeit von Frauen ohne Grenzen in Saudi Arabien.
Medium: The Saudi Gazette
Ein Runder Tisch im Kurier mit Edit Schlaffer, Anita Pratap, Phyllis Rodriguez und Aicha el Wafi.
Medium: Kurier
Phyllis Rodriguez und Aicha el Wafi
Medium: Die Presse
www.diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/298863/index.do
Saudi Arabien - Rania al Baz
Medium: Kurier
Medium: Salzburger Nachrichten
Medium: Die Presse
Präsidentin des Irakischen Frauenrats, Radja al Khuzai, ist zu Gast in Wien: Auch sie selber verlasse kaum noch ihr Haus
Wien - Die IrakerInnen können sich selbst viel besser schützen, als die AmerikanerInnen den Irak zu schützen vermögen, sagte die irakische Parlamentarierin und Frauenrechtsaktivistin Radja al Khuzai auf einer von "Frauen ohne Grenzen" organisierten Pressekonferenz am Mittwoch in Wien. Voraussetzung sei aber, dass die irakische Armee und Polizei entsprechend ausgebildet und ausgerüstet werde, so die Ärztin, die 2004 für den Friedensnobelpreis nominiert worden war.
PolizistInnen als Zielscheibe
Die Terroristen und Kriminellen seien im Irak sehr viel besser ausgebildet und bewaffnet als die Armee und Polizei. Dies mache das Durchgreifen der Polizei und Armee nahezu unmöglich und lasse PolizistInnen und SoldatInnen täglich zu einer Zielscheibe der Terroristen werden, so al Khuzai. Von den multinationalen Streitkräften im Irak forderte al Khuzai einen konkreten Zeitplan für einen schrittweisen Rückzug. Außerdem sollen sie mehr Druck auf die Nachbarländer vor allem im Süden und Westen des Irak ausüben, da diese sich in die Angelegenheiten des Irak einmischen würden.
Irak kann nicht "wegziehen"
Laut al Khuzai hat die irakische Regierung nun begonnen, "das Richtige zu tun" und die diplomatischen Beziehungen mit den Nachbarländern wieder aufzunehmen. Der Irak könne schließlich "nicht wegziehen" und gute Beziehungen zum Iran, zu Syrien und der Türkei seien "grundlegend", so die Politikerin. Mit Jordanien habe man gute Beziehungen, müsse aber weiter daran arbeiten, da ein Teil der Terroristen aus Jordanien einsickere. Über eine Konferenz der betreffenden Länder, die dieses Wochenende in Teheran stattfindet, meinte sie, dass die Länder "endlich aufgewacht seien" und erkannt hätten, dass "Terrorismus ansteckend sei". Denn wenn der Irak instabil sei, würde sich das auch auf die Stabilität der Nachbarländer auswirken. Neben dem Terrorismus müsse auch der Drogenschmuggel durch eine bessere Überwachung der Grenzen eingedämmt werden, sagte al Khuzai. Zur Zeit würden Tonnen von Drogen von Afghanistan über den Iran in den Irak gelangen, dieses Problem habe man vorher nie gehabt.
Massenentführungen
Während die Entführung von Einzelpersonen im Irak an der Tagesordnung sei, würden nun auch Massenentführungen vorkommen, sagte die Politikerin. Im Schnitt stürben täglich hundert IrakerInnen an den Folgen von Gewalt. Es gebe eine "dritte Gruppierung" im Irak, die Interesse daran habe, das Land ins Chaos zu stürzen. Dies könnten die Getreuen des ehemaligen irakischen Machthabers Saddam Hussein sein oder aber ein Nachbarland, erläuterte Al Khuzai. Diese Gruppierung wolle den Irak als ein "verbranntes Land". Typisches Merkmal dafür sei die Ausblutung der intellektuellen Schicht im Land.
Todesurteil vollstrecken
Für die irakische Regierung sei Saddam Hussein als Symbol für seine AnhängerInnen ein Unsicherheitsfaktor, daher müsse das Todesurteil vollstreckt werden, erklärte al Khuzai. Auch die Mehrheit der irakischen Bevölkerung wolle ihn hängen sehen.
60 Bodyguards
Besonders Frauen, die sich in irgendeiner Weise engagierten, seien potenzielle Opfer, so die Politikerin, die Präsidentin des irakischen Frauenrats ist. Politikerinnen, Journalistinnen und Universitätsprofessorinnen werden ermordet, sagte Al Khuzai. Auch sie selber gehe kaum noch aus dem Haus. Sie habe mit zwölf Bodyguards begonnen und sei nun bei sechzig angelangt. Eine ihrer Kolleginnen sei bereits ermordet worden. "Dennoch ist das, was wir jetzt haben, viel besser, als das, was wir davor hatten", ist Al Khuzai überzeugt, jeder schlimme Anfang müsse auch ein Ende haben. (APA)
Medium: dieSTandard.at
Medium: Ö1 Mittagsjournal
Medium: Wiener Zeitung
www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3940&Alias=wzo&cob=236887
Medium: The Whitehouse
www.whitehouse.gov/news/releases/2006/06/images/20060621-6_p062106sc-0090-515h.html
Medium: Die Standard
Ein Artikel von Mehru Jaffer über das FoG-Projekt "Irak - Jugendliche zwischen Horror und Hoffnung".
Medium: Women´s Feature Service
Edit Schlaffer im Brigitte-Interview zum Thema junge Frauen.
Medium: Brigitte
Edit Schlaffer im Inerview mit Ina Weber/Wiener Zeitung.
Medium: Wiener Zeitung
Edit Schlaffer im Presse-Interview zum Thema Buben.
Medium: Die Presse
Medium: newKerala.com
Medium: DNA Daily News&Analysis
Elke Reicht, eine der Schwimmtrainerinnen im Rahmen des "Indien: Women Swimming into the Future" Projektes, über die Initiative.
Medium: Vorarlberger Nachrichten
Hedwig Weirer, eine der Schwimmtrainerinnen im Rahmen von "Indien - Women swimming into the Future!" über das Projekt.
Medium: Murtaler Zeitung
Ein Bericht über das Schwimmprojekt in Südindien im Februar 2006.
Medium: Profil
Ein Artikel über "Indien - Women Swimming into the Future!", ein Pilotprojekt in der südindischen Tsunamiregion.
Medium: The Hindu
Ein Bericht über das Frauen ohne Grenzen Fußballprojekt in Ruanda. Mädchen kicken für die Versöhnung.
Medium: Kurier
Edit Schlaffer im Interview mit Paul Rusesabagina / Ruanda. Er rettete während des Genozid 1994 hunderten Menschen das Leben.
Medium: Profil
Eine Reportage von Edit Schlaffer drei Monate nach dem Tsunami in Südindien.
Medium: Profil
Ein Bericht zum Start des Projektes "Connecting Women and Children for Hope!" in der sündindischen Tsunami Region.
Medium: Wiener Zeitung
Ein Gastkommentar von Edit Schlaffer in der PRESSE.
Medium: Die Presse
Ein Bericht über die Aktivitäten von Frauen ohne Grenzen.
Medium: Extradienst
Ruanda - 160 Mädchen kicken seit Sommer 2005 in Kigali.
Ein Bericht in ega News.
Medium: ega News
Ein Porträt von Edit Schlaffer und Frauen ohne Grenzen in der FURCHE, Dezember 2005.
Medium: Die Furche
Es gibt kein Zurück.
Meinung zum Tag. Edit Schlaffer in Die Presse, 7.3.2005.
Medium: Die Presse
Ein Bericht über das Projekt "Women swimming into the Future!" in der Wiener Zeitung, März 2006.
Medium: Wiener Zeitung