Aussendungen

"Us" and "Them" = "We"

Liebe Frauen ohne Grenzen,

die große Aufgabe der nationalen und internationalen Politik ist die Frage, wie wir zusammen leben können. Irritationen entlang kultureller Identitäten, religiöser Zugehörigkeiten, individueller und kollektiver Ängste sind die großen Herausforderungen, die den Globus umspannen.

Wir debattieren über Integration, aber was genau tun wir? Wir bekommen katastrophale Nachrichten über Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan, aber was können wir tun? Es geht um uns, unsere persönliche Zivilcourage und um unser Bewusstsein als aufgeklärte EuropäerInnen zu den Werten der Rechtsstaatlichkeit nicht nur zu stehen, sondern sie auch zu verteidigen.
Jede und jeder einzelne ist gefragt, unsere offene, liberale, europäische Gesellschaft glaubhaft zu vertreten.

In Afghanistan wurde ein junger Journalist zum Tode verurteilt, weil er es wagte, einen Bericht aus dem Internet zu Frauenrechten herunter zu laden. Wofür riskieren also die alliierten Truppen in Afghanistan ihr Leben, wenn Meinungsfreiheit und Menschenrechte nicht Teil des Selbstverständnisses des neuen Afghanistans sind?
Die Truppen sind wahrscheinlich wichtig, aber genau so wichtig ist, dass die alltäglichen Vorkommnisse nicht vom Radar der internationalen Aufmerksamkeit verschwinden.

Die englische Zeitung „The Independent“ hat eine Kampagne gestartet, um dem jungen Journalisten Sayed Pervez Kambaksh einen fairen Prozess zu garantieren. Bisher haben fast 90.000 Menschen diesen Aufruf unterschrieben, der bereits so erfolgreich war, dass Präsident Hamid Kharzai einer Berufung zugestimmt hat.
Klciken Sie hier: Unterschreiben auch Sie die Petition!


Internationale Aufmerksamkeit ist die einzige Chance für mutige Aktivistinnen und Aktivisten. Auch Ihre Unterstützung zählt, bitte machen sie diesen Klick für die Freiheit von Pervez.

Mit den besten Wünschen,
Ihre
Edit Schlaffer und das Frauen ohne Grenzen Team

 

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