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03. Juli 2007

Gruppe vorm Burgtheater ©Elisabeth Kasbauer/FoG

Ein Teil der Gruppe vorm Burgtheater.

Autobus © Elisabeth Kasbauer/FoG

 

Magic Stick &ocpy; Elisabeth Kasbauer/FoG

Der Magic Stick - die Teilnehmerinnen müssen es schaffen, den Stick gemeinsam zu Boden zu bringen. Klingt einfacher als es tatsächlich ist...

Letzter Abend © Frauen ohne Grenzen

Der Abschlussabend im Museumsquartier

Young Women: Fit for Politics! in Wien

Internationaler Workshop mit insgesamt 13 Teilnehmerinnen aus der Türkei, Zypern und aus Österreich

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Trainingswochenende in Wien (30. Juni und 1. Juli) neigt sich das EU/Grundtvig Sokrates Projekt „Young Women: Fit for Politics!“ nach zwei Jahren dem Ende zu.

Die drei Partnerorganisationen Frauen ohne Grenzen, ARI Movement Istanbul und das Mediterranen Institute for Gender Studies – MIGS - aus Limassol, haben gemeinsam ein internaktives Trainingshandbuch entwickelt. Theoretische Hintergrundinformationen, Diskussionsbeiträge und interaktive Übungen zu Identität und Orientierung, Public Speaking, Problemlösung, Frieden und Konfliktlösung oder Leadership bilden die Basis für ausführliche Trainingseinheiten.

„Women shouldn´t be in parliament to educate men, but to change the world”

Die jungen Frauen zwischen 17 und 27 Jahren – drei Zypriotinnen, vier Türkinnen und sechs Österreicherinnen – stellten sich am Samstag morgen zunächst einmal die Frage, wo sie selbst stehen, wer sie sind und was sie sich vom Workshopwochenende erwarten – viele Fragezeichen standen im Raum, aber der Wunsch nach Kennen lernen, Diskussion, Austausch und neuen Erfahrungen war allen, auch den fünf Trainerinnen, gemeinsam.

Im Laufe des Wochenendes wurden nicht nur neue Freundschaften geschlossen, die jungen Frauen diskutierten und verglichen die Situation in ihren Heimatländern – was bedeutet es, eine junge aktive Frau in der Türkei, in Österreich und auf Zypern zu sein? Wie können wir aktive Mitglieder unserer Gemeinschaften sein und werden? Und was sind die Barrieren?
Die Hindernisse, aktiv zu sein, sind vor allem in uns selbst

Wie ist es, die Führung zu übernehmen, die Leaderin zu sein, eine Gruppe hinter sich zu haben? „Eine Leaderin zu sein, ist faszinierend“. „Ich war nervös, so viele Menschen hinter mir zu haben, du musst wirklich wissen, wie deine Mitglieder funktionieren“, gibt sich eine andere eher skeptisch.

Besonders war das Zusammenarbeiten und –treffen für die Teilnehmerinnen aus der Türkei und aus Zypern: „Wir kennen uns eigentlich gar nicht, wir müssen viel mehr zusammen arbeiten. Durch Workshops wie diese können auch Vorurteile abgebaut werden. Wir hatten so viel Spaß zusammen und auch viel gelernt. Ich finde es so wichtig, dass wir einander näher kommen.“

Ein Wochenende ist zwar zu kurz, um sämtliche Schwerpunkte im Detail zu behandeln und zu diskutieren, dennoch war der Workshop ein wichtiger Schritt für die jungen Frauen.
Die Fragezeichen sind am Sonntagabend weniger gewesen, dafür sind Bewusstsein, Wahrnehmung und die Überzeugung, die Welt verändern zu können, gestiegen.
Ich habe Stärke und Selbstbewusstsein gewonnen. Der Workshop hat mich darin bestärkt aktiver zu werden. Die Fragezeichen sind noch da, aber ich fühle mich viel Energie geladener“.

Für Informationen zum Handbuch und zu den Partnerorganisationen mailen Sie uns bitte: office@frauen-ohne-grenzen.org

 
 

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