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14. September 2006

Weltbevölkerungsbericht 2006 © UNFPA

Der Weg der Hoffnung. Frauen und internationale Migration

UNFPA Weltbevölkerungsbericht 2006

Weltweit gibt es 191 Millionen MigrantInnen, 95 Millionen davon sind weiblich. Durch Überweisungen in ihre Heimatländer tragen sie maßgeblich zur Verbesserung der Lebensverhältnisse ihrer Familien bei. Die Lebensumstände der Migrantinnen sind jedoch oft dramatisch. Jährlich werden Millionen Opfer von Menschenhandel, Misshandlungen und Ausbeutung am Arbeitsplatz. Vielen Menschen bleibt aufgrund der Armut in ihren Heimatländern nichts anderes über, als zu emigrieren.

Die explizite Anerkennung der Menschenrechte von Frauen und die Gleichbehandlung der Geschlechter stellen eine unerlässliche Voraussetzung für einen nachhaltigen, gerechten und effektiven Rahmen einer zuverlässigen und humanen Migrationspolitik dar“, fordert die UNFPA eine humane Migrationspolitik, die Gleichberechtigung, Menschenrechte und Armutsbekämpfung stärker berücksichtigt.

2005 überwiesen MigrantInnen geschätzte 232 Milliarden US Dollar in ihre Heimatländer. „Frauen schicken einen weitaus höheren Anteil ihres Einkommens nach Hause als Männer“, erklärt die UNFPA-Vertreterin Bettina Maas. Vorwiegend wird das Geld für Gesundheitsversorgung und Bildung in der Heimat eingesetzt.

Es ist dringend notwendig, gut durchdachte Einwanderungsgesetze zu erarbeiten, Rahmenbedingungen, die neben wirtschaftlichen Interessen vor allem die Menschenrechte schützen und Gleichbehandlung der Geschlechter fördern.

Der Weg der Hoffnung. Frauen und internationale Migration“ kann bei der Österreichischen Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit - SWI - bestellt werden. Schauen Sie auf die Homepage www.swi-austria.org oder schreiben Sie eine E-mail an  info@swi-austria.org.
Eine Zusammenfassung des Weltbevölkerungsberichts finden Sie hier.


Quellen: SWI, DSW, UNFPA

 
 

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