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07. März 2005

Cover Frauen leben für den Frieden

Frauen leben für den Frieden.

Angelika U. Reutter, Anne Rüffer

Die Friedensnobelpreisträgerinnen von Bertha von Suttner bis Schirin Ebadi. Piper-Verlag, München 2004.

Die Österreicherin Bertha von Suttner erhielt als erste Frau 1905 den Friedensnobelpreis. Seit der Stiftung des Preises durch Alfred Nobel im Jahr 1896 wurde dieser Preis erst 11mal an eine Frau vergeben, zuletzt im vergangenen Jahr an die Umweltaktivistin Wangari Maathai aus Kenia.

Angelika Reutter und Anne Rüffer haben es sich zur Aufgabe gemacht, jene Frauen, die diese rare Auszeichnung erhalten, zu porträtieren. In den letzten Jahren bekamen Sie erfreulicherweise viel Arbeit: 2003 erhielt die iranische Anwältin Shirin Ebadi als erste muslimische Frau den Preis, und 2004 war die Kenianerin Wangari Maathari die erste Frau aus Afrika, der diese Ehre zuteil wurde.
Die aktuelle Ausgabe des Buches zeichnet die Biographien der Friedensnobelpreisträgerinnen von Bertha von Suttner bis Shirin Ebadi auf informative und lebendige Art, die die Menschen hinter den Preisträgerinnen zeigt, gespickt mit vielen Anekdoten und Zitaten, nach.
Die spannend zu lesenden Lebensgeschichten werden im Anhang durch die Reden der Nobelpreisträgerinnen, zusammenfassende Chronologien und ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie Adressen von Organisationen, die von den Frauen gegründet wurden, ergänzt. Somit geht der Band über ein reines „Lesebuch“ hinaus und dient als Nachschlagewerk über elf Frauen, die versuchten, die Welt friedlicher und besser zu machen.

 
 

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