Rückblick

Neela Valli und Edit Schlaffer im Kreisky Forum © Martina Handler

Connecting Women and Children for Hope!

05.02.2005 
Wien

Nach der Tsunami Katastrophe vom 26. Dezember 2004 sind es vor allem Frauen und Kinder, die unter großem Druck stehen: in wirtschaftlicher, sozialer und psychischer Hinsicht.

Dr. Neela Valli, Direktorin der Initiative Women in Development (IWID) /Chennai, Indien, war von 3. bis 6. Februar in Wien, um über die aktuelle Situation der Frauen zu sprechen. In Tamil Nadu hat die Flutkatastrophe rund 8.000 Todesopfer gefordert. Aufgrund der Mنnner-dominierten Gesellschaftsstruktur hat nur ein Prozent des vernichteten Gesamtbesitzes der Region Frauen gehِrt. Frauen werden meist nicht zum Haushalt gezنhlt und haben so oftmals keinen Zugang zu Hilfsgütern.

Das Projekt "Connecting Women and Children for Hope!" hat das Ziel, Frauen mit Sachgütern wie Fischernetzen und -booten auszurüsten, die die Frauenkollektiven vermieten kِnnen. Somit kann wirtschaftliches ـberleben gesichert werden; zum anderen werden Frauen und Kinder psychisch betreut, um wieder in den "normalen" Alltag zurückkehren zu kِnnen.

Spendenkonto: Indien: Connecting Women and Children for Hope
BA-CA, BLZ 12.000, Kto.-Nr. 52085 371 106, Verwendungszweck: Indien

Dr. Neela Valli war Ehrengast der "58. Nacht der Wiener Wirtschaft" unter Patronanz von Bürgermeister Dr. Michael Hنupl. Der Gesamterlِs des Balles kommt diesem Projekt zugute.
Mag. Ali Rahimi (Rahimi&Rahimi), sponserte einen Teppich im Wert von € 4000.
Herzlichen Dank!

Internationale Organisationen und das Europنische Parlament fordern dezidiert dazu auf, bei Krisen und Katastrophen Frauen mit ihren Anliegen, Ängsten, aber auch ihren Stärken, aktiv in den Wiederaufbau und in die gesellschaftlichen Heilungsprozesse einzubinden.

Wir danken der Initiative "Wider die Gewalt" und dem Bruno Kreisky Forum für Internationalen Dialog für die freundliche Unterstützung!

 
 

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