Rückblick

Frauen gegen Terror &ocpy;Xenia Hausner

Anita Pratap1 © Anita Pratap

Anita Pratap

Frauen gegen Terror

Matinee für eine Kultur des Friedens in einem Klima der Angst

22.04.2007  11:00
Theater in der Josefstadt, Wien

Karten: €8 / €14 im Theater in der Josefstadt.


Frauen ohne Grenzen eröffnen einen Dialog, um die Stimmen der Frauen zu hören, die Zielscheiben, Opfer, Zeitzeuginnen und Friedensaktivistinnen sind. Sie werden über ihre persönlichen Erfahrungen, Strategien, Hoffnungen und Ängste sprechen.

Wir laden Sie ein, an dieser Diskussion teilzunehmen und sie fortzuführen!

Eröffnung
Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer

Begrüßung
Dr. Edit Schlaffer, Gründerin von Frauen ohne Grenzen

Moderation
Lorenzo Cremonesi, Journalist, Corriere della Sera. Lebte und arbeitete mehr als 19 Jahre lang im Mittleren Osten, berichtet exklusiv von den Kriegsschauplätzen dieser Welt und wurde selbst Entführungsopfer im Gaza Streifen im September 2005.

Sprecherinnen

Anita Pratap, preisgekrönte Journalistin, erste weibliche CNN Anchor in Südasien, lebt derzeit in Saudi Arabien. Bestsellerautorin von Island of Blood. Hat über 30 Jahre Terrorismus live dokumentiert, vom Führer der Tamil Tigers in Sri Lanka über Selbstmordattentäter, Warlords und die Taliban in Afghanistan bis zu Aufständischen in Kashmir und Rebellen quer durch Indien.

Phyllis Rodriguez, US-amerikanische Jüdin, Professorin und Aktivistin. Ihr Sohn starb bei den Terroranschlägen auf das World Trade Centre in New York am 11. September 2001. “Nicht im Namen meines Sohnes” lautet ihr politisches Credo. Gemeinsam mit ihrem Mann Orlando, Soziologe, setzt sie sich für Dialog und Versöhnung ein und ist in verschiedenen Organisationen aktiv, z.B im Forgiveness Project.

Aicha el-Wafi, Mutter von Zacarias Moussaoui, der beschuldigte so genannte „20. Luftpirat“ vom 11. September 2001, der in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Als Antwort auf den internationalen Druck schrieb  Aicha, Französin marokkanischer Herkunft, das Buch „Mein verlorener Sohn“ („Mon fils perdu“). Über die Organisation „Murder Victims Families Reconciliation“ nahm sie während Verfahrens gegen ihren Sohn Kontakt zu Phyllis Rodriguez auf.

Aicha und Phyllis sind Freundinnen geworden, eine Freundschaft ohne Grenzen, ein Vorbild für viele andere.

Hiba Othman, junge Stimme der Hoffnung im vom Bürgerkrieg zerrütteten Libanon. Die Friedensaktivistin und Mathematikprofessorin aus Beirut ist UNO Repräsentantin der World Safety Organisation (WSO) und setzt sie sich den Beitrag von Frauen im Aufbau von sicheren und demokratischen Gesellschaften ein. Als Tochter eines ranghohen Generals begleiteten Anschläge und Gewalt ihre Kindheit.

Zeinab al Saffar, junges weibliches Gesicht des wöchentlichen Politikprogramms „In their Eyes“ im Al Manar TV Sender in Beirut, dem Medienkanal der Hisbollah. Die Englischprofessorin berichtete exklusiv über die Krieg Israel / Libanon im Juli 2006.

Die Häuser von Hiba und Zeinab wurden während des Krieges im Juli 2006 von Bomben zerstört.

Rania al-Baz, bekannte Fernsehmoderatorin Saudi Arabiens. Ging an die Öffentlichkeit und zeigte ihr zerstörtes Gesicht im TV, nachdem sie ihr Mann brutal misshandelt hatte. Dieser mutige Schritt führte zur Enttabuisierung des Themas häusliche Gewalt gegen Frauen in ihrer Heimat. Soeben erschien ihr Buch „Entstellt“. 

Am Freitag, 20. April findet um 10 Uhr eine Pressekonferenz im Sträußelsaal des Theaters statt.


Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt!

Karten ( € 8 /€ 14) gibt es im Theater in der Josefstadt: Josefstädterstrasse 24, 1080 Wien,
www.josefstadt.org, Tel: 01 42700-300.


Wir danken:
Theater in der Josefstadt www.josefstadt.org
Echonet www.echonet.at
Hotel Pension Domizil www.hoteldomizil.at
Gasthof Zimmermann www.zimmermanns.at
Trimedia Communications www.trimedia.at
Erlas www.erlas.at
Cordial Theaterhotel www.tiscover.at/chwien

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Soziales, Generationen und Konsumentenschutz - BMSG - finanziert.

 
 

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